Trauerredner*in (Tr)

Staatlich zugelassener Fernlehrgang, ZFU Nr. xxxxx26 - Zulassung beantragt - Lehrgang noch nicht buchbar!

Voraussichtlicher Start ab Mitte Dezember 2026

Zertifizierte Ausbildung

Mit dem Fernlehrgang „Trauerredner*in“ bieten wir eine fundierte, praxisorientierte Weiterbildung für Menschen, die Trauerreden professionell verfassen, vortragen und Abschiedszeremonien verantwortungsvoll mitgestalten möchten.

Der Lehrgang verbindet Gesprächsführung, Biografiearbeit, Schreibkompetenz, Dramaturgie, Vortrag, Zeremoniengestaltung, rechtliche Grundlagen, Ethik und berufliche Praxis zu einem umfassenden Ausbildungskonzept.

Kompakt

Regelstudienzeit: 6 Monate

Der Einstieg ist jederzeit möglich. Die wöchentliche Bearbeitungszeit beträgt durchschnittlich etwa 12 Stunden.

Sollte die Regelstudienzeit nicht ausreichen, kann der Lehrgang um weitere 3 Monate kostenfrei verlängert werden.

Digitale Variante: 630,00 Euro

Der Lehrgang wird vollständig im Fernunterricht durchgeführt. Sie lernen zeitlich flexibel und ohne verpflichtende Präsenztermine.

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Blick ins Inhaltsverzeichnis des Fernlehrgangs

Probelektion

Zwei Abschlüsse

Zeugnis „Grundlagen Trauerredner*in“

Nach vollständiger Bearbeitung der vorgesehenen Lehrgangsinhalte und erfolgreicher Bearbeitung der drei verpflichtenden Einsendeaufgaben erhalten Sie das Zeugnis „Grundlagen Trauerredner*in“.

Zertifikat „Geprüfte*r Trauerredner*in“

Wer zusätzlich die optionale  institutsinterne Abschlussprüfung erfolgreich absolviert, erhält das Zertifikat „Geprüfter Trauerrednerin“. Die Abschlussprüfung besteht aus einer schriftlichen praxisorientierten Fallaufgabe und einem praktischen Videovortrag einer selbst verfassten Trauerrede. 

Für die Abschlussprüfung fällt eine zusätzliche Prüfungsgebühr von 140,00 Euro an.


Kompetent

​Fachwissen auf umfangreichen Lehrmaterialien mit 15 Lehrheften, ergänzenden Handreichungen, Kontrollaufgaben, 3 praxisnahen Einsendeaufgaben und optionale Abschlussprüfung zum*r "geprüften Trauerredner*in".

Sie lernen unter anderem,

  • Angehörigengespräche professionell zu führen,
  • biografische Informationen zu erfassen und einzuordnen,
  • individuelle Trauerreden zu strukturieren und zu verfassen,
  • schwierige und widersprüchliche Lebensgeschichten angemessen zu berücksichtigen,
  • Sprache, Stimme, Präsenz und Vortrag gezielt einzusetzen,
  • Rituale und Abschiedszeremonien passend zu gestalten,
  • religiöse, kulturelle und weltanschauliche Unterschiede sensibel zu berücksichtigen,
  • rechtliche und ethische Grenzen der Tätigkeit einzuhalten,
  • mit Bestattungsunternehmen und weiteren Beteiligten professionell zusammenzuarbeiten,
  • eine eigene Tätigkeit als Trauerredner*in wirtschaftlich und organisatorisch aufzubauen.

Der Lehrgang vermittelt damit nicht nur das Schreiben einer Rede. 

Professionelle Trauerredetätigkeit beginnt beim Angehörigengespräch und reicht über Biografiearbeit und sprachliche Gestaltung bis zur sicheren Durchführung einer Abschiedszeremonie.


Praxisorientiert

Der Lehrgang arbeitet nicht ausschließlich mit theoretischem Wissen. Die Teilnehmenden bearbeiten praxisbezogene Aufgaben zu berufstypischen Situationen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Angehörigengespräche,
  • schwierige Biografien,
  • unterschiedliche Angehörigenperspektiven,
  • besondere Todesumstände,
  • individuelle Trauerreden,
  • Ablauf- und Zeremonienplanung,
  • Ritual- und Musikauswahl,
  • rechtliche und ethische Fragestellungen,
  • Zusammenarbeit mit Bestattungsunternehmen,
  • Honorarkalkulation und Selbstständigkeit.

Ergänzende Handreichungen unterstützen die spätere berufliche Praxis, darunter eine Kalkulationsvorlage für das eigene Honorar, eine Praxis-Checkliste zur Existenzgründung, ein Mustervertrag für Trauerredner*innen sowie eine Ritual- und Gestaltungsauswahl für Trauerfeiern.


Die Tutorin

Fachwissen, das Abschied eine Sprache gibt: Petra Wiesmeth ist psychologische Beraterin, zertifizierte Trauerbegleiterin sowie geprüfte und zertifizierte Dozentin für Therapieberufe.

Sie entwickelte bereits die staatlich zugelassenen Fernlehrgänge: "Ernährungsassistent Hund®", „Trauerbegleiterin – Schwerpunkt Tierhalterin“ und konzipierte auch den Fernlehrgang „Trauerredner*in“.

Ihr besonderes Anliegen ist es, fachliches Wissen über Trauer, Verlust, Abschied, Kommunikation und biografische Arbeit verständlich, differenziert und praxisnah zu vermitteln.

Im Fernlehrgang „Trauerredner*in“ steht nicht das Verfassen austauschbarer oder vorgefertigter Redetexte im Mittelpunkt. Ziel ist vielmehr, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, einen verstorbenen Menschen auf Grundlage seiner individuellen Lebensgeschichte wahrhaftig und respektvoll zu würdigen und daraus eine sprachlich, dramaturgisch und situativ angemessene Trauerrede zu entwickeln.

Dazu gehören auch professionelle Angehörigengespräche, der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen oder widersprüchlichen Informationen, kulturelle und weltanschauliche Sensibilität, die Gestaltung von Abschiedszeremonien sowie ein klares Verständnis der eigenen beruflichen Rolle und ihrer Grenzen.

In der Betreuung ihrer Teilnehmer*innen legt Petra Wiesmeth besonderen Wert auf fachliche Fragen, differenzierte Reflexion und eine persönliche Lernbegleitung. Gerade bei einer Tätigkeit, die regelmäßig mit Trauer, Konflikten und sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten konfrontiert ist, gehören für sie Fachkompetenz, Haltung, sprachliche Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein untrennbar zusammen.

Für ihr Engagement in der Fernlehre wurde Petra Wiesmeth von ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den Preis „Tutor*in des Jahres 2027“ nominiert.


Werde zertifizierter Trauerredner und gib Lebensgeschichten eine Stimme.

Staatlich zugelassener Fernlehrgang - Zulassung beantragt

Worum geht es?

Der Fernlehrgang zum Trauerredner*in richtet sich an Menschen, die Abschiedsfeiern professionell, persönlich und würdevoll gestalten und Angehörige in einer sensiblen Lebenssituation kompetent begleiten möchten.

Er vermittelt eine umfassende Qualifikation, die theoretisches Wissen mit praxisnahen Fertigkeiten verbindet. Ziel ist es, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, Angehörigengespräche sicher zu führen, biografische Informationen einzuordnen, individuelle Trauerreden zu verfassen und vorzutragen sowie Trauer- und Abschiedszeremonien verantwortungsvoll mitzugestalten.

Ziel des Lehrgangs

Ziel dieses Lehrgangs ist es, die Fach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen für die professionelle Tätigkeit als Trauerredner*in aufzubauen und zu erweitern.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur das Schreiben und Vortragen einer Rede, sondern der gesamte professionelle Prozess: vom ersten Kontakt über das Angehörigengespräch und die Biografiearbeit bis zur sprachlichen Gestaltung, zur Zeremonienplanung und zum sicheren Auftreten während der Trauerfeier.

Der Lehrgang qualifiziert nicht für psychotherapeutische oder heilkundliche Tätigkeiten. Trauerredner*innen begleiten Angehörige im Rahmen ihres konkreten Auftrags und müssen erkennen, wann Themen die eigene berufliche Rolle überschreiten. Deshalb wird besonderer Wert auf professionelles Rollenverständnis, klare Abgrenzung und verantwortungsbewusste Weitervermittlung gelegt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf fundiertem Wissen über Trauer, Verlust und unterschiedliche Todesumstände. Die Teilnehmenden lernen, Trauerreaktionen fachlich einzuordnen, ohne vorschnell zu pathologisieren oder individuelle Trauerverläufe zu bewerten. Dieses Wissen dient insbesondere dazu, Angehörigengespräche und Trauerreden sprachlich und situativ angemessen zu gestalten.

Zentral ist außerdem die Biografiearbeit. Eine professionelle Trauerrede ist kein chronologischer Lebenslauf und keine Sammlung allgemeiner Floskeln. Die Teilnehmenden lernen, aus Lebensdaten, Erinnerungen, Beziehungen, Gewohnheiten, Werten, Orten und persönlichen Geschichten eine individuelle Würdigung zu entwickeln, ohne einen Menschen zu idealisieren oder schwierige Aspekte unangemessen offenzulegen.

Tätigkeit als Trauerredner*in

Mit diesem Fernlehrgang schaffen die Teilnehmenden eine fundierte Grundlage für ihre Tätigkeit als Trauerredner*in.

Dabei geht es nicht nur um sprachliches Können. Fachliche Sicherheit, Haltung, Gesprächsführung, Wahrhaftigkeit, kulturelle Sensibilität, organisatorische Kompetenz und die Fähigkeit zur Selbstreflexion gehören gleichermaßen zum Berufsbild.

Der Fernlehrgang behandelt deshalb unter anderem folgende grundlegende Fragen:

  • Was benötigen Trauerredner*innen, um professionell tätig zu werden?
  • Wie wird ein Angehörigengespräch vorbereitet, geführt und ausgewertet?
  • Wie werden aus biografischen Informationen individuelle Trauerreden entwickelt?
  • Wie kann eine Rede würdevoll sein, ohne zu idealisieren oder in Kitsch und Pathos abzugleiten?
  • Wie wird mit widersprüchlichen Angehörigenperspektiven oder schwierigen Lebensgeschichten umgegangen?
  • Welche Besonderheiten sind bei plötzlichem Tod, Suizid oder dem Tod eines Kindes zu berücksichtigen?
  • Wie werden Rituale, Musik, Texte und persönliche Beiträge sinnvoll in eine Abschiedszeremonie integriert?
  • Wie werden religiöse und weltanschauliche Wünsche berücksichtigt, ohne eigene Überzeugungen aufzudrängen?
  • Welche rechtlichen, datenschutzrechtlichen und urheberrechtlichen Grundlagen sind zu beachten?
  • Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Bestattungsunternehmen und weiteren Beteiligten?
  • Wie können Honorar, Leistungsumfang und eine spätere Selbstständigkeit professionell organisiert werden?

Trauerredner*innen führen Gespräche mit Angehörigen, erschließen Lebensgeschichten, entwickeln daraus individuelle Reden und gestalten auf Wunsch auch den Ablauf einer freien Trauerfeier mit. Dabei müssen sie unterschiedliche Perspektiven wahrnehmen, sensible Informationen verantwortungsvoll einordnen und sprachlich unterscheiden können zwischen gesicherten Tatsachen, persönlichen Erinnerungen und individuellen Deutungen.

Ein professioneller Abschied entsteht deshalb nicht durch möglichst viele emotionale Elemente. Entscheidend ist, ob Sprache, Musik, Rituale und Gestaltung tatsächlich zur verstorbenen Person und zu den Menschen passen, die Abschied nehmen.

Themenbereiche des Fernlehrgangs

Überblick über die Themenbereiche des Fernlehrgangs

  • Berufsbild und professionelles Rollenverständnis
  • Grundlagen von Tod, Trauer und Abschied
  • Angehörigengespräch und professionelle Gesprächsführung
  • Biografiearbeit
  • Aufbau und Dramaturgie einer Trauerrede
  • Schreibkompetenz und sprechbare Sprache
  • schwierige und ambivalente Biografien
  • Rituale und Gestaltung von Trauerfeiern
  • Religion, Weltanschauung und kulturelle Sensibilität
  • Stimme, Präsenz und Vortrag
  • besondere Trauersituationen und Todesumstände
  • rechtliche Grundlagen, Datenschutz und Urheberrecht
  • Zusammenarbeit mit Bestattungsunternehmen
  • Selbstständigkeit, Positionierung, Akquise und Honorarkalkulation
  • Ethik, Reflexion und Qualitätssicherung


Rezensionen

Folgt ....

Zielgruppe
    Der Fernlehrgang „Trauerredner*in“ richtet sich an Menschen, die Trauerreden und Abschiedszeremonien professionell, persönlich und würdevoll gestalten und Angehörige im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung einer Trauerfeier kompetent begleiten möchten.

    Besonders geeignet ist die Weiterbildung für:

    • Trauerbegleiter*innen
    • Mitarbeitende in Bestattungsunternehmen
    • Bestatter*innen
    • freie Redner*innen
    • Seelsorger*innen
    • Mitarbeitende in Hospiz- und Palliativeinrichtungen
    • pädagogische, psychosoziale und beratende Fachkräfte
    • Coaches und Berater*innen
    • Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen
    • Personen aus kirchlichen oder gemeindlichen Kontexten, die freie Abschiedsfeiern gestalten möchten
    • Menschen, die sich beruflich neu orientieren und künftig selbstständig oder nebenberuflich als Trauerredner*in tätig werden möchten

    Der Lehrgang eignet sich sowohl für Personen mit Vorerfahrung in den Bereichen Trauer, Begleitung, Kommunikation, Bestattung oder Redetätigkeit als auch für Quereinsteiger*innen.

Teilnahmevoraussetzungen

Für die Teilnahme am Fernlehrgang „Trauerredner*in“ sind keine besonderen schulischen oder beruflichen Abschlüsse und keine einschlägige berufliche Vorbildung erforderlich.

Vorausgesetzt werden:

  • Volljährigkeit, Mindestalter 18 Jahre
  • ausreichende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen
  • Einfühlungsvermögen und ein respektvoller Umgang mit trauernden Menschen
  • psychische Belastbarkeit und eine stabile persönliche Konstitution
  • Respekt gegenüber unterschiedlichen Lebensentwürfen, Familienformen, Religionen und Weltanschauungen
  • Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Bereitschaft zur Selbstreflexion
  • Bereitschaft, sich intensiv mit Tod, Trauer, Abschied, unterschiedlichen Lebensgeschichten und teilweise belastenden Todesumständen auseinanderzusetzen

Besondere rhetorische Vorkenntnisse oder Erfahrungen im öffentlichen Sprechen werden nicht vorausgesetzt. Die notwendigen Grundlagen zu Gesprächsführung, Biografiearbeit, Sprache, Aufbau und Dramaturgie von Trauerreden sowie Stimme, Präsenz und Vortrag werden im Lehrgang vermittelt.

Da die Tätigkeit als Trauerredner*in regelmäßig den Kontakt mit Menschen in emotional belastenden Situationen umfasst, ist die Fähigkeit erforderlich, eigene Werte, persönliche Reaktionen und Grenzen wahrzunehmen und von der professionellen Rolle zu unterscheiden.

Der Lehrgang qualifiziert nicht für psychotherapeutische oder heilkundliche Tätigkeiten. Die Teilnehmenden müssen bereit sein, die Grenzen der eigenen beruflichen Rolle zu erkennen und einzuhalten.


Kosten und Dauer

Die Regelstudienzeit beträgt 6 Monate bei einer durchschnittlichen wöchentlichen Bearbeitungszeit von etwa 12 Zeitstunden.

Der Fernlehrgang kann jederzeit begonnen und zeitlich flexibel im eigenen Lerntempo bearbeitet werden. Sollte die Regelstudienzeit nicht ausreichen, ist eine kostenfreie Verlängerung um weitere 3 Monate möglich.

Die digitale Variante kostet 630,00 Euro. Eine Ratenzahlung ist in 6 Monatsraten à 105,00 Euro möglich.

Im Lehrgangspreis enthalten sind die digitalen Lehrmaterialien, die begleitenden Handreichungen, die drei verpflichtenden Einsendeaufgaben einschließlich Korrektur und Rückmeldung sowie das Zeugnis „Grundlagen Trauerredner*in“ nach erfolgreicher Bearbeitung der vorgesehenen Lehrgangsleistungen.

Die zusätzliche institutsinterne Abschlussprüfung zum Zertifikat „Geprüfter Trauerrednerin“ kostet 140,00 Euro.

Damit beträgt der Gesamtpreis bei Teilnahme an der Abschlussprüfung 770,00 Euro.

Es sind keine Präsenzzeiten vorgesehen.

Informationen zu Zahlungsmöglichkeiten auf der Seite "Zum Fernlehrgang anmelden".

Wiederholungsprüfung
Wird die Abschlussprüfung nicht bestanden, muss ausschließlich der nicht bestandene Prüfungsteil wiederholt werden. Bereits bestandene Prüfungsteile bleiben bestehen.

Für die Wiederholung des praktischen Prüfungsteils fällt eine Gebühr von 49,00 € an.
Für die Wiederholung des schriftlichen Prüfungsteils fällt eine Gebühr von 89,00 € an.

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Technische Voraussetzung
    Für die Teilnahme am Fernlehrgang „Trauerredner*in“ benötigen Sie:
    • einen PC, Laptop, Tablet oder ein vergleichbares internetfähiges Endgerät
    • eine stabile Internetverbindung
    • einen aktuellen Internetbrowser, z. B. Chrome, Firefox, Edge oder Safari
    • eine Software zum Öffnen und Bearbeiten von PDF-Dateien
    • ein Textverarbeitungsprogramm für die Bearbeitung schriftlicher Aufgaben
    • eine gültige E-Mail-Adresse für die Kommunikation und den Versand von Unterlagen
    • für die praktische Abschlussprüfung ein Gerät zur Videoaufnahme mit verständlicher Tonqualität, z. B. Smartphone, Tablet, Webcam oder Digitalkamera

    Die Lehrmaterialien werden digital über den internen Bereich bereitgestellt. Ein Drucker ist nicht zwingend erforderlich, kann jedoch sinnvoll sein, wenn Sie einzelne Unterlagen lieber in Papierform bearbeiten möchten.

    Für die praktische Abschlussprüfung muss eine Videoaufnahme erstellt und digital eingereicht werden können. Dabei sind keine besondere Kameraausstattung, kein Studio und keine professionelle Schnittsoftware erforderlich. Entscheidend ist, dass die teilnehmende Person gut sichtbar und die Stimme klar verständlich ist.

Studienabschluss

Der Fernlehrgang „Trauerredner*in“ sieht zwei Abschlussstufen vor.

Nach vollständiger Bearbeitung der vorgesehenen Lehrgangsinhalte und erfolgreicher Bearbeitung der drei verpflichtenden Einsendeaufgaben erhalten die Teilnehmenden das Zeugnis:

„Grundlagen Trauerredner*in“

Dieses Zeugnis bestätigt die erfolgreiche Bearbeitung der theoretischen und anwendungsorientierten Grundlagen des Lehrgangs.

Wer zusätzlich die institutsinterne Abschlussprüfung erfolgreich absolviert, erhält das Zertifikat:

„Geprüfter Trauerrednerin“

Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen:

  • einer schriftlichen, praxisorientierten Fallaufgabe
  • einem praktischen Videovortrag einer selbst verfassten Trauerrede

Die Prüfung umfasst insgesamt 100 Punkte. Davon entfallen 80 Punkte auf den schriftlichen Prüfungsteil und 20 Punkte auf den praktischen Videovortrag. 

Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn insgesamt mindestens 70 von 100 Punkten erreicht werden. Zusätzlich müssen in den beiden zentralen Kompetenzbereichen folgende Mindestleistungen erreicht werden:

  • vollständige Trauerrede: mindestens 15 von 30 Punkten
  • praktischer Videovortrag: mindestens 10 von 20 Punkten

Wird eine dieser Mindestleistungen nicht erreicht, gilt die Abschlussprüfung als nicht bestanden, auch wenn insgesamt mindestens 70 Punkte erzielt wurden. 

Wird die Abschlussprüfung nicht bestanden, muss nur der nicht bestandene Prüfungsteil wiederholt werden. Bereits bestandene Prüfungsteile bleiben bestehen. Für die Wiederholungsprüfung wird eine neue beziehungsweise entsprechend veränderte Aufgabenstellung verwendet. 

Für die Wiederholung gelten folgende Gebühren:

Praktischer Prüfungsteil: 49,00 Euro
Schriftlicher Prüfungsteil: 89,00 Euro

Die Prüfungsleistungen werden anhand festgelegter Bewertungsraster und Erwartungshorizonte fachlich beurteilt. Bewertet werden unter anderem Gesprächsführung, biografische Individualität, sprachliche Qualität, Dramaturgie, Würdigung und Wahrhaftigkeit, Zeremoniengestaltung, professionelles Rollenverständnis sowie beim Videovortrag Verständlichkeit, Stimme, Präsenz und situationsangemessene Wirkung.


Das Lehrgangsziel

Ziel des Fernlehrgangs „Trauerredner*in“ ist es, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, Trauerreden und Abschiedszeremonien fachlich fundiert, individuell, sprachlich angemessen und verantwortungsvoll vorzubereiten, zu gestalten und durchzuführen.

Die Teilnehmenden erwerben die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, um

  • Angehörigengespräche professionell zu führen und relevante biografische Informationen zu erfassen,
  • unterschiedliche Erinnerungen und Perspektiven innerhalb einer Familie angemessen einzuordnen,
  • sensible und widersprüchliche Informationen verantwortungsvoll zu behandeln,
  • individuelle Trauerreden zu strukturieren und sprachlich auszuarbeiten,
  • eine verstorbene Person wahrhaftig zu würdigen, ohne zu idealisieren oder ungesicherte Aussagen zu treffen,
  • Aufbau, Dramaturgie und Sprache einer Rede an Anlass, Person und Trauergemeinschaft anzupassen,
  • Rituale, Musik, Texte und weitere Gestaltungselemente sinnvoll in eine Trauerfeier einzubinden,
  • religiöse, weltanschauliche und kulturelle Unterschiede respektvoll zu berücksichtigen,
  • Stimme, Präsenz, Sprechtempo, Pausen und Manuskriptgebrauch professionell einzusetzen,
  • besondere Todesumstände und schwierige Biografien sprachlich und situativ angemessen zu berücksichtigen,
  • rechtliche und ethische Rahmenbedingungen der Tätigkeit einzuhalten,
  • professionell mit Bestattungsunternehmen und weiteren Beteiligten zusammenzuarbeiten,
  • die eigene berufliche Rolle, Verantwortung und persönliche Grenzen zu reflektieren,
  • sowie Grundlagen für eine selbstständige oder nebenberufliche Tätigkeit als Trauerredner*in zu entwickeln.

Der Lehrgang vermittelt damit nicht nur Schreibkompetenz, sondern den gesamten professionellen Arbeitsprozess einer Trauerredner*in – vom ersten Kontakt mit den Angehörigen über die Biografiearbeit und Texterstellung bis hin zur Gestaltung und zum Vortrag der Abschiedszeremonie.

Ziel ist eine fachlich sichere, respektvolle und individuelle Trauerredetätigkeit, bei der Lebensgeschichte, Sprache, Haltung und Zeremonie zu einem stimmigen Abschied verbunden werden.