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Das Alter Ein Welpe wird Ihr Hund aus zweiter Hand nicht mehr sein, vielleicht ist er aber noch ein Junghund, also noch kein ganzes Jahr alt. Dann wissen Sie, dass er noch keine Grunderziehung haben kann und im besten Lernalter ist, Regeln zu erfahren und anzuerkennen.
Wenn Ihr Hund zwischen 1 und 7 Jahren ist, berücksichtigen Sie, dass er nach eigenen oder anerzogenen Lebensregeln handelt, bereits feste Feindbilder hat und aus seinen Anlagen entsprechende Gewohnheiten entwickelt hat. Zudem lässt er sich nur mit Geduld lenken.
Vielleicht aber haben Sie einen Oldie, dann denken Sie immer daran, dass er einige Macken haben wird, mit denen Sie lernen müssen zu leben. Der ältere Hund will auch als Erwachsener und nicht wie ein Hundekind behandelt werden. Sie müssen damit rechnen, dass das Tier nicht mehr ganz so gut zu Fuß ist und andere Schwächen haben kann. Zudem braucht der ältere Hund viel Ruhe und erwartet auch, dass er diese bekommt.
Die Größe Mini oder Maxi... daraus können Sie eine Menge Schlüsse ziehen. Wenn Ihr neuer vierbeiniger Partner bis zu 30 cm Schulterhöhe erreicht, können Sie gut Schritt mit ihm halten, er wird sich sehr schnell anpassen, weil er Ihre körperliche Überlegenheit respektiert. Außerdem wird er eine sehr hohe Lebenserwartung haben, denn kleine Rassen können bis zu 20 Jahre alt werden.
Hunde zwischen 30 und 55 cm Schulterhöhe ...sind meistens sehr temperamentvoll und sollten konsequent erzogen werden, da sie dementsprechend auch risikofreudiger sind. Diese Hunde brauchen viel Bewegung und Beschäftigung sowohl körperlich als auch geistig. Mittelgroße Hund werden im Durchschnitt 12 bis 16 Jahre alt.
Rasse und/oder Rassetyp Zwar sind die meisten Hunde aus zweiter Hand (Tierheim) Mischlinge, doch auch diese haben von ihren Eltern und/oder Großeltern die Anlagen bestimmter Rassen geerbt. Welche der rassetypischen Eigenschaften bei Multi-Mix Hunden durchschlagen, lässt sich allerdings kaum definitiv sagen. Bedenken sollten Sie, dass Hundetypen mit schlankem, rechteckigem Körper und im Verhältnis zum Rumpf langen Läufen sehr viel Bewegung und abwechslungsreiche Aufgaben brauchen. Zu diesen Typen passen sportliche Familien, in denen immer etwas los ist. Hundetypen in “Quadratform” können ganz schön dickschädelig sein und passen am besten zu mit Hartnäckigkeit.
Das Geschlecht Wenn Sie sich einen bestimmten Hund ausgesucht und für ihn entschieden haben, spielt das Geschlecht nur eine untergeordnete Rolle. Viele Tiere sind bereits kastriert, wenn sie ihr neues Zuhause beziehen. Aber auch bei nicht kastrierten Hunden zählt mehr der Charakter und weniger das Geschlecht. Im folgenden einige Anhaltspunkte: Rüden sind körperlich meistens stärker, größer und heben ihr Bein nicht immer nur da wo es erwünscht ist. Hündinnen sind häuslicher und leichter erziehbar, aber untereinander oft streitbar und wenn sie nicht kastriert sind, zweimal im Jahr läufig.
Das Vorleben Je mehr Sie dazu erfahren können, desto schneller klappt ein reibungsloser Miteinander. Deshalb... Fragen Sie am besten die Pfleger im Tierheim, denn diese wissen oft mehr über ihre Sorgenkinder als nur den Abgabegrund, Alter und Rasse.
Sie kennen die Vorlieben, Macken, die Wünsche und Ängste ihrer Schutzbefohlenen. Jeder Pfleger wird sich über Ihr Interesse freuen. Denn auch wenn Sie Hundeerfahren sind... es kommt auf die Persönlichkeit jedes einzelnen Hundes an. Sie können ihm und sich Ärger und Kummer ersparen, wenn Sie darauf eingestellt sind, dass Ihr neuer Vierbeiner zum Beispiel überängstlich im Strassenverkehr ist, nicht am Kopf gestreichelt werden will, Wasser- oder knallscheu ist, einen unbändigen Jagdtrieb hat, große schwarze Artgenossen nicht leiden kann, bei jeder Gelegenheit Essbares klaut und vieles mehr. Es gibt eine Unzahl solcher kleinen Eigenarten, die aus gespeicherten Erlebnissen, Erfahrungen, Enttäuschungen rühren und die Sie entweder akzeptieren oder umgestalten müssen.
Die ersten gemeinsamen Tage Nie wieder ist Ihr neuer Mitbewohner so sensibel und offen für Ihre Wünsche, wie in den ersten Tagen im neuen Heim. Dort ist alles neu für ihn er ist unsicher, verwirrt. In dieser Situation sucht jeder Hund Anschluss, einen Helfer, der ihm diese verwirrende Welt erklärt und ihm buchstäblich auf den rechten Weg führt. Nutzen Sie die bedingungslose Anpassungsbereitschaft und schenken Sie Ihrem Hund feste Regeln, die ihm Sicherheit und das Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Zeigen Sie ihm seinen Schlafplatz, die Räume, in denen er sich aufhalten darf, seine Ruhezone, seinen Futterplatz und auch die Orte, die er nicht betreten darf. Gehen Sie schon am ersten Tag eine kleine Runde spazieren, damit er sein Revier kennen lernt. Denken Sie daran, alles was vom ersten Tag an verboten bzw. erlaubt ist, sollte später auch nicht mehr geändert werden. Beziehen Sie Ihren neuen Hund vom ersten Tag an in Ihren Alltag mit ein.
Daran sollten Sie denken Sie müssen Ihren Hund bei der Gemeinde/Stadtverwaltung anmelden. Sie erhalten hier eine Steuermarke mit einer Nummer der Hund kann so im Notfall eindeutig identifiziert werden. Schließen Sie unbedingt eine Hundehalterhaftpflichtversicherung ab, denn Sie als Halter haften für alle Schäden, die der Hund verursacht. Informieren Sie Nachbarn, Postboten und Vermieter über den Neuzugang um Missverständnisse zu vermeiden. Denken Sie daran den Hund auch in den ersten Tagen öfter mal kurzzeitig alleine zu lassen, damit er später nicht unter Trennungsangst leidet und ersatzweise die Wohnung zerlegt. Gewöhnen Sie das Tier früh ans Autofahren sowie an Baden, Kämmen und andere Notwendigkeiten. Stellen Sie Ihren Hund aus zweiter Hand sobald als möglich dem Tierarzt vor, um einen gründlichen Gesundheitscheck machen zu lassen.
Die Erziehung und die Nachhilfelektionen Es klingt hart, ist aber richtig: Jede Schonzeit, die Sie Ihrem Neuling jetzt gewähren, jede Ausnahme, die Sie ihm gönnen, erschwert und verlängert die Eingewöhnungszeit. Ihr Hund ist kein unbeschriebenes Blatt, er hat seine Erfahrungen gemacht und daraus seine eigenen Schlüsse gezogen. Aufgrund dieser guten und schlechten Erfahrungen handelt er dementsprechend. Für ein reibungsloses Miteinander muss er sich an bestimmte Grundregeln halten, die Sie sofort festlegen. Sie merken sehr schnell, welche dieser Regeln Ihr Hund aus zweiter Hand kennt, welche er ohne Zögern befolgt und wo es hapert.
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