Umgangstraining

Die 10 wichtigsten Regeln für Kinder im Umgang mit Hunden:

Denke immer daran, dass ein Hund kein Spielzeug ist, sondern ein Raubtier!

Behandle den Hund so, wie du behandelt werden möchtest !
Der Hund empfindet ebenso wie wir Schmerzen, meist sogar noch intensiver, da seine Sinne empfindlicher sind.

Gehe nie zu einem fremden Hund ohne vorher den Besitzer zu fragen!
In etwa 30% werden Kinder von Hunden gebissen, weil sich der Hund durch das Anfassen eines Fremden erschreckt.

Schaue niemals einem Hund starr in die Augen !
Der Hund sieht dies als eine Herausforderung und Bedrohung an. In etwa 40% verteidigt der Hund seine Stellung.

Zieh den Hund nicht am Schwanz und tritt nicht drauf !
Der Hund empfindet Schmerzen genauso wie wir Menschen, häufig aber erschreckt er sich so, dass er zubeißt.

Störe einen Hund nicht beim Fressen oder nimm ihm sein Futter weg !
Die Störung bei der Nahrungsaufnahme ist mit etwa 70% die zweithäufigste Ursache für Unfälle mit Kindern durch Hunde.

Ärgere niemals einen eingesperrten Hund, du könntest ihn morgen auf der Strasse treffen!
Hunde erkennen Menschen auch nach langer Zeit noch am Geruch und wissen was man ihnen angetan hat.

Gehe nicht zwischen raufende oder auch spielende Hunde !
Im Spiel und beim Raufen beißen Hunde oft ungewollt in das erstbeste was sie erwischen, es könnte deine Hand sein.

Laufe niemals vor einem Hund davon, auch wenn du Angst hast !
Läuft man weg, weckt man damit den Hetztrieb des Hundes und er wird immer versuchen, dich einzuholen.

Bewege dich nicht, wenn dich ein Hund mit den Zähnen festhält !
Je mehr man zieht, desto stärker und fester hält der Hund mit seinen Zähnen fest, dies liegt in seiner Natur.

Fasse einen fremden Hund nur an, wenn ein Erwachsener in der Nähe ist !
Alleine kannst du dich nicht gegen einen großen Hund wehren, wenn dieser aggressiv wird